Regularien

Ligen

  • LEAGUE ONE
  • LEAGUE TWO / NORTH
  • LEAGUE TWO / SOUTH

Spielplanung

  • 14 Teams je Liga
  • Alle Teams qualifizieren sich für die Playoffs
  • Tabellenplatz 1&2 sind für die zweite Playoff-Runde direkt qualifiziert
  • LEAGUE ONE Sieger ist Champion 2018/19
  • LEAGUE TWO Sieger erhält das Aufstiegsrecht

Ausschreibung

Allgemeines
  • Gemäß §4 der Spielordnung gibt der Vorstand die Ausschreibung für die Wettbewerbe 2018/19 bekannt.
  • Fair Play und Respekt stehen im gesamten Spielbetrieb im Vordergrund.
  • Die Wettbewerbe werden nach den Bestimmungen der Spielordnung durchgeführt.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle Mannschaften innerhalb der FBL Berlin.
Meldetermine
  • Aktuelle FBL-Teams: 30. April 2018
  • Neue FBL-Teams: 31. Mai 2018
  • Nachmeldungen von Mannschaften sind unter bestimmten Bedingungen und nach Abstimmung mit dem Vorstand möglich.
Spieldurchführung
  • Die Spieldauer richtet sich nach dem Bestimmungen der offiziellen FIBA-Regeln.
  • Die Halbzeitpause hat eine Dauer von 5 Minuten. Die Viertelpausen haben eine Dauer von jeweils einer Minute.
  • Eine Verlängerung dauert in der regulären Saison 2 Minuten. Die Teamfouls aus dem letzten Viertel werden übernommen. Auszeiten sind nicht mehr möglich.
  • Beim Einsatz von Spielerinnen gilt: Jeder 2-Punkte-Wurf wird mit 3 Punkten gewertet. Jeder 3-Punkte-Wurf wird mit 4 Punkten gewertet. Freiwürfe werden normal gewertet (bei Fouls ohne Korberfolg erhält die Werferin 3 bzw. 4 Freiwürfe)
  • Bis zu 13 Spielerinnen und Spieler dürfen pro Team in jedem Spiel zum Einsatz kommen.
Bälle
  • Jede Mannschaft ist selbst für ihre Bälle an den Spieltagen verantwortlich. Offizieller Spielball ist der Spalding TF1000 und TF500.

Nachholspiele

Zusatz zum §20 der Spielordnung

  • In der Saison 2018/19 muss jedes Team 1x (der ersten möglichen) Spielverlegung zustimmen. Eine Begründung für die Verlegung ist nicht notwendig. Wenn ein Team bereits einer Spielverlegung zugestimmt hat, muss es keiner weiteren Spielverlegung zustimmen.
  • Die Spielverlegung ist bis Dienstag 23:59 Uhr vor dem kommenden Spieltag beim gegnerischen Team sowie bei der Spielleitung per Mail einzureichen.
  • Der neue Spieltermin muss an einem der beiden Nachholspielwochenenden stattfinden. Beide Teams dürfen innerhalb von 24 Stunden nach der Verlegungsentscheidung einen oder mehrere Vorschläge für einen neuen Termin geben. Die finale Entscheidung obliegt der Spielleitung.
  • Die bisherigen Kampfrichter-Ansetzungen bleiben von Spielverlegungen unberührt.
  • Eine Spielverlegung darf bis zu zwei Mal (bis zum 12.02.2019) beantragt werden.
  • Bereits verlegte Spiele dürfen kein weiteres Mal verlegt werden.
  • Alle Nachholspiele müssen bis zum 17.02.2019 stattfinden.

Spielordnung

§1 Allgemeines

  1. Diese Spielordnung regelt den Spielbetrieb der Wettbewerbe des FBL Berlin e.V. (FBL) in Verbindung mit den spieltechnischen Bestimmungen der FIBA, der Satzung und den Ordnungen des Deutschen Basketball Bundes (DBB) sowie der Satzung, den Ordnungen und den Beschlüssen des Berliner Basketball Verbandes (BBV). Sie ist für alle Teilnehmer verbindlich.
  2. Teilnehmer eines Spieles sind alle Personen, die mit der unmittelbaren Durchführung eines Basketballspiels befasst sind. Das sind insbesondere: Spieler, Trainer, Trainer-Assistent, Mannschaftsbegleiter, Schiedsrichter, Schiedsrichterbetreuer, Kommissar, Kampfrichter, Hallensprecher und Scouter.
  3. Verstöße gegen die Spielordnung, eine Ausschreibung oder Beschlüsse werden durch den Vorstand geahndet. Das Strafmaß orientiert sich am Strafenkatalog des DBB und BBV.
  4. Es werden keine monetären Strafen erhoben.
  5. Es wird grundsätzlich nach den offiziellen FIBA-Regeln gespielt. Ausgenommen sind Änderungen und Anpassungen an den Spielbetrieb, die in der Ausschreibung bekannt gegeben werden.

§2 Spielleitung

  1. Die Spielleitung für alle Wettbewerbe obliegt dem Vorstand.
  2. Der Vorstand kann Aufgaben delegieren.

§3 Haftung

  1. Die FBL übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle und Diebstähle sowie andere Schadensfälle.
  2. Jedes Vereinsmitglied ist bezüglich der Disziplinarstrafen sowie der Kosten Haftungsschuldner für seine Teilnahme am Spielbetrieb.

§4 Anti-Doping und Alkoholverbot

  1. Es gelten die Rahmenrichtlinien des Deutschen Sportbundes zur Bekämpfung des Dopings in
ihrer jeweils gültigen Fassung.
  2. Die FBL ist berechtigt, bei allen Wettbewerben Anti-Dopingkontrollen durchzuführen. Für die Durchführung von Anti-Dopingkontrollen gelten die Bestimmungen der Bundesliga sinngemäß.
  3. Kein Teilnehmer eines Spieles darf Alkohol zu sich nehmen. Die Präsenz von alkoholhaltigen Speisen oder Getränken jeglicher Art im Bereich der Sporthallen ist verboten.

§5 Wettbewerbe

  1. Jährlich werden in Form einer Ausschreibung, der Modus und die Spielklassen bekannt gegeben. Diese sind abhängig von der Anzahl und Leistungsstärke der Teams.
  2. Die Wettbewerbe umfassen auch erforderliche Qualifikations- und/oder Entscheidungsspiele.

§6 Weiterführende Wettbewerbe

  1. Die Anzahl der Teilnehmer an weiterführenden Wettbewerben ergibt sich aus der Ausschreibung des jeweiligen Wettbewerbs. Die Teilnehmer an weiterführenden Wettbewerben können durch sportliche Qualifikation ermittelt werden.

§7 Teilnahmevoraussetzungen

  1. Teilnahmeberechtigt an den Wettbewerben sind nur Spieler/ Trainer, die Mitglied in der FBL sind und auf einem beglaubigten Mannschaftsmeldebogen genannt werden.

§8 Meldung zum Spielbetrieb

  1. Jede Mannschaft muss gemeldet werden. Die Teilnahme an den Wettbewerben einer Spielzeit gilt nicht als Meldung für die darauffolgende Spielzeit.
  2. Eine Meldung gilt nur dann als ordnungsgemäß, wenn sie rechtzeitig und vollständig beim Vorstand eingeht. Der verbindliche Meldetermin wird durch die Ausschreibung festgelegt.
  3. Bestandteile der vollständigen Meldung sind:
    1. die Angabe des Wettbewerbs, einschließlich der gewünschten Spielklasse
    2. die Kontaktdaten eines Teamverantwortlichen, der jederzeit gegenüber dem Vorstand verbindliche Erklärungen abgeben darf
    3. ein frei wählbarer Name der Mannschaft, welcher bisher innerhalb der FBL nicht vergeben ist
    4. die Angabe der Farben von Spiel- und Ersatzspielkleidung
    5. ein Teamverzeichnis, mit vollständigem Namen, Geschlechtern, Geburtsdaten und Emailadressen aller Spieler.
  4. Änderungen der Angaben müssen jeweils unverzüglich mitgeteilt werden
  5. Ein Spieler darf nur für eine Mannschaft gemeldet werden.
  6. In der Ausschreibung können weitere Punkte benannt werden, die Bestandteil einer vollständigen Meldung sind.
  7. Mit der Meldung werden die Bestimmungen der FBL, des BBV sowie des DBB in der jeweils geltenden Fassung anerkannt.

§9 Nachmeldung einer Mannschaft

  1. Bei einer Meldung nach dem Meldetermin entscheidet der Vorstand über die Möglichkeit einer Teilnahme am Spielbetrieb endgültig und ohne Rechtsmittelmöglichkeit.
  2. Ist die Teilnahme der nachgemeldeten Mannschaften erst nach dem Beginn des Wettbewerbs möglich, so legt der Vorstand den Beginn der Teilnahme fest. Können dadurch nicht alle Spiele des Wettbewerbs ausgetragen werden, so sind diese Spiele jeweils mit 0:1 Korb- und 0:2 Wertungspunkten gegen die nachgemeldete Mannschaft und umgekehrt zugunsten der anderen Mannschaft zu werten. Darüber hinaus werden die Spiele so behandelt, als wären sie durchgeführt worden.

§10 Spielmodus

  1. Sofern der Spielmodus für einen Wettbewerb oder Teilwettbewerb nicht festgelegt ist, hat der Vorstand den Spielmodus festzulegen und in der Ausschreibung bekannt zu geben.
  2. Auf- und Abstiegsregelungen werden ebenfalls in der Ausschreibung bekannt gegeben
  3. Der Vorstand behält sich vor den Spielmodus und die Auf- und Abstiegsregelungen an die Anzahl der gemeldeten Mannschaften anzupassen und mit der Veröffentlichung des Spielplans bekannt zu geben.

§11 Spielklassen/-gruppen

  1. Die Größen der einzelnen Wettbewerbe sind nicht festgelegt.
  2. Der höchste Wettbewerb wird in einer Spielgruppe durchgeführt.
  3. Der zweihöchste Wettbewerb wird in mehreren Spielgruppen durchgeführt.
  4. Der Vorstand kann aus sportlichen Gründen Mannschaften direkt in den höchsten oder zweithöchsten Wettbewerb einteilen.

§12 Freie Plätze

  1. Sind in einem Wettbewerb freie Plätze vorhanden, so werden diese Plätze durch zusätzlichen Aufstieg besetzt.
  2. Sofern keine andere Regelung getroffen ist, werden die freien Plätze zwischen gleichplatzierten Mannschaften der Spielgruppen wie folgt vergeben, wobei das nächste Kriterium nur berücksichtigt wird, wenn durch das vorhandene keine Entscheidung getroffen werden kann:
    1. das prozentual größere Verhältnis der erzielten zu den erzielbaren Wertungspunkten in der Abschlusstabelle;
    2. die größere positive Differenz der erzielten zu den erhaltenen Korbpunkten;
    3. die weniger erhaltenen Korbpunkte (bei positiver Korbdifferenz) bzw. die mehr erzielten Korbpunkte (bei negativer Korbdifferenz);
    4. das Ergebnis von Entscheidungsspielen (bei zwei Mannschaften) oder Entscheidungsturniere (bei mehr als zwei Mannschaften).
  3. Können freie Plätze nach den Bestimmungen der Absätze 1 und 2 nicht besetzt werden, so bleiben diese für die Dauer eines Wettbewerbs unbesetzt.
  4. Der Vorstand behält sich Änderungen und Anpassungen im Einzelfall vor.

§13 Entscheidungsspiele / Entscheidungsturnier

  1. Sind Entscheidungsspiele / Entscheidungsturniere durchzuführen, gelten die nachfolgenden Bestimmungen.
  2. Entscheidungsspiele/-turniere werden in der notwendigen Reihenfolge durchgeführt. Sie können vorsorglich durchgeführt werden. An ihnen können nur solche Mannschaften teilnehmen, die vor der Durchführung verbindlich erklären, dass sie eine erworbene Anwartschaft für einen höheren Wettbewerb ausüben werden.
  3. Ein Entscheidungsspiel besteht aus einem Spiel oder aus Hin- und Rückspiel, die als eine Einheit gewertet werden. Das Hinspiel wird nicht verlängert, das Rückspiel nur dann, wenn das Gesamtergebnis aus Hin- und Rückspiel unentschieden ist.

§14 Teilnahme außer Konkurrenz

  1. In allen Wettbewerben können Mannschaften außer Konkurrenz teilnehmen.
  2. Anträge sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie werden vom Vorstand ohne Rechtsmittelmöglichkeit entschieden.
  3. Wird in Spielen gegen außer Konkurrenz teilnehmende Mannschaften ausgeholfen, und ist die Anzahl der Aushilfen für Spieler der anderen Mannschaft beschränkt, so sind solche Aushilfen zusätzlich erlaubt.

§15 Spieltage

  1. Der Rahmenzeitplan für alle Wettbewerbe wird mit der Ausschreibung veröffentlicht.
  2. Innerhalb einer Spielwoche sind der Samstag, der Sonntag und gesetzliche Feiertage grundsätzlich die Spieltage.

§16 Spielbeginnzeiten

  1. Die Spiele beginnen grundsätzlich zwischen 09:00 Uhr und 20:30 Uhr

§17 Spielplanung

  1. Die Spielpläne werden aufgrund der von den Mannschaften übermittelten Daten vom Vorstand erstellt.

§18 Spielplan

  1. Der Spielplan wird vom Vorstand erstellt. Im Spielplan müssen enthalten sein:
    1. alle Spiele der folgenden Saison, bis zur Ermittlung der Abschlussplatzierungen der Mannschaften für die zu beginnende Saison
    2. Spielort und Spielbeginn
    3. Spielpaarung
    4. wenn nötig, Auf- und Abstiegsmodus zwischen den Spielklassen
    5. Kampfgerichtsverantwortliche.
  2. Verbindliche Spielpläne sind innerhalb der Fristen der Ausschreibung zu veröffentlichen.
  3. Jede Mannschaft ist verpflichtet, die Spielplanangaben unverzüglich nach Zugang zu überprüfen. Bei Unstimmigkeiten ist der Vorstand binnen 14 Tagen nach Veröffentlichung der Spielpläne bzw. binnen sieben Tagen nach Veröffentlichung einer Änderung zu informieren.
  4. Ergeben sich durch Nichtüberprüfung der Spielpläne oder die Nichtmeldung von Unstimmigkeiten Schwierigkeiten im Spielbetrieb, so hat diese die Mannschaft zu vertreten.
  5. Gespielt wird an zentralen Spielorten. Die Organisation entsprechender Hallenzeiten obliegt dem Vorstand.
  6. Der Vorstand stellt pro Spiel zwei Schiedsrichter.
  7. Der Vorstand stellt für den Spielbetrieb eine Spieluhr, eine Spielstandanzeige sowie Spielberichtsbögen zur Verfügung. Alles bleibt Eigentum der FBL, bei Verlust haftet der jeweilig Ausleihende.
  8. Die Mannschaften des ersten Spiels eines Spieltages, sind für die Organisation des ersten Spiels verantwortlich und haben dafür Sorge zu tragen, dass die Halle spielbereit ist (Kampfgericht, Ersatzbänke etc.).
  9. Die Mannschaften und das Kampfgericht des letzten Spiels eines Spieltages, haben dafür Sorge zu tragen, dass die Halle in ordnungsgemäßem und aufgeräumtem Zustand wieder verlassen wird.

§19 Beginn des Spielbetriebs

  1. Spätestens vier Wochen vor Beginn des Spielbetriebs ist der verbindliche Spielplan zu veröffentlichen. In besonderen Fällen kann die Frist verkürzt werden.

§20 Spielverlegung

  1. Sollte eine Mannschaft ihr Spiel laut Spielplan nicht wahrnehmen können, hat die Mannschaft bis spätestens Dienstag 22:00 Uhr vor dem Spieltag die gegnerische Mannschaft und den Vorstand zu informieren.
  2. Die gegnerische Mannschaft hat für die Spielverlegung ihr Einverständnis zu geben.
  3. Die Organisation des Nachholspiels obliegt den beteiligten Mannschaften. Dies betrifft auch die Organisation und Bezahlung von Kampfgericht und Schiedsrichtern.
  4. Nachholspiele müssen innerhalb der regulären Saison stattfinden.
  5. Hat die Spielverlegung wesentlichen Einfluss auf die Fortsetzung der Spielsaison, muss eine kurzfristige Spielansetzung gefunden werden. Andererseits kann das Spiel nicht verlegt werden.
  6. Wird die Terminverlegung eines Spiels nicht rechtzeitig und ordnungsgemäß bekannt gegeben, wird das Spiel mit 0:20 Korb- und 0:2 Wertungspunkten gegen die absagende Mannschaft und umgekehrt zugunsten der anderen Mannschaft gewertet.

§21 Verlegungsgrund

  1. Die Spielleitung ist berechtigt, Spielverlegungen von sich aus vorzunehmen oder aufzuheben. Die Entscheidung ist endgültig.
  2. Entsteht ein Verlegungsgrund erst am Austragungstag, kann der Vorstand das Spiel ohne Antrag in eine andere Halle verlegen.

§22 Kampfgericht

  1. Die im Spielplan gekennzeichnete Mannschaft stellt das Kampfgericht (Anschreiber und Zeitnehmer) und ist somit für den reibungslosen Ablauf des zugeordneten Spiels verantwortlich.
  2. Spätestens 20 Minuten vor dem angesetzten Spielbeginn hat der Anschreiber seine Tätigkeit aufzunehmen. Er hat unverzüglich die Eintragungen auf dem SBB vorzunehmen.
  3. Spätestens 10 Minuten vor angesetztem Spielbeginn nehmen die übrigen Mitglieder des Kampfgerichts ihre Tätigkeit auf.
  4. Ein Wechsel von Kampfrichtern ist nur auf Veranlassung oder mit Genehmigung des 1. Schiedsrichters zulässig.
  5. Vor, während und nach dem Spiel dürfen sich am Anschreibetisch nur Personen aufhalten, die gemäß den Spielregeln hierzu berechtigt sind.

§23 Spielbälle

  1. Spielbälle müssen von der FBL zugelassen sein und werden in der Ausschreibung benannt.

§24 Spielkleidung

  1. Mannschaften müssen in einheitlicher Spielkleidung (Trikot und Spielhose) gemäß den Bestimmungen der Spielregeln antreten.
  2. Auf dem Rücken und der Brust der Trikots sind deutlich lesbar die Spielnummern zu tragen. Dabei dürfen keine Nummern innerhalb einer Mannschaft doppelt auftreten.
  3. Zulässig sind die Trikotnummern 0 bis 99.
  4. Die erstgenannte Mannschaft im Spielplan ist verpflichtet in dunkelfarbigen Trikots anzutreten.
  5. Einheitliche Spielkleidung gemäß Absatz 1 ist dann gegeben, wenn eine im Mannschaftsbankbereich befindliche Mannschaft von der gegenüberliegenden Spielfeldseite aus betrachtet wird und sich dabei keine wesentlichen Unterschiede in Bezug auf die Spielkleidung der Mannschaftsmitglieder feststellen lassen. Es ist nicht vorgeschrieben, dass alle Trikots bzw. Hosen vom selben Hersteller produziert wurden.

§25 Spielstandsanzeige, Uhren, Spielberichtsbogen

  1. Der Vorstand stellt für den Spielbetrieb eine Spieluhr, eine Spielstandanzeige sowie Spielberichtsbögen zur Verfügung. Alles bleibt Eigentum der FBL, bei Verlust haftet der jeweilig Ausleihende.

§26 Kosten

  1. Die FBL trägt alle Kosten der Ausrichtung (Halle, Schiedsrichter, Werbung etc.). Die mit dem Spiel verbundenen Einnahmen stehen der FBL zu.
  2. Die anreisenden Mannschaften sind für Fahrt, Unterkunft und Verpflegung selbst verantwort

§27 Verspäteter Spielbeginn 


  1. Verzögert sich der Spielbeginn, insbesondere
    1. weil Kampfrichter fehlen oder
    2. weil Spielausrüstung fehlt oder
    3. weil der SBB zu spät ausgefüllt wurde oder
    4. weil eine Mannschaft zu spät angetreten ist
    5. so hat dies der Verursacher zu vertreten.

§28 Spielausfall und -abbruch 


  1. Kann ein Spiel nicht begonnen werden oder muss ein begonnenes Spiel abgebrochen werden, so hat dies der Verursacher zu vertreten.
  2. Bei Spielausfällen wegen Nichtantretens kann sich eine Mannschaft nicht auf höhere Gewalt berufen.
  3. Kann ein Spiel nicht begonnen werden oder muss ein Spiel abgebrochen werden, weil bei einem Dunking, einem Dunkingversuch oder einer vergleichbaren Handlung durch ein Mannschaftsmitglied oder -begleiter die Korbanlage beschädigt wurde, so ist diese Mannschaft verantwortlich.
  4. Fällt ein Spiel aus, und keines der beiden Teams hat diesen Ausfall zu verantworten, und kann das Spiel nicht vor Ende des Wettbewerbs wiederholt werden, wird das Spiel als Niederlage für beide Teams gewertet.

§29 Spielterminvereinbarung nach Spielausfall

  1. Kann ein Spiel nicht durchgeführt werden, obwohl beide Mannschaften angetreten sind und hat keine der beiden Mannschaften den Spielausfall zu vertreten, so wird vom Vorstand ein neuer Spieltermin innerhalb von vier Wochen bekanntgegeben.
  2. Wird der neue Spieltermin von einer oder beiden Mannschaften nicht wahrgenommen, so ist das Spiel gegen die eine oder beide Mannschaften zu werten. Wird. Im Übrigen gelten die Bestimmungen bei Nichtantreten sinngemäß.

§30 Spielverzicht

  1. Kann eine Mannschaft einen Spieltermin nicht wahrnehmen oder verzichtet sie auf die weitere Teilnahme am Wettbewerb, so hat sie dies dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Darüber hinaus hat sie betroffene Mannschaften schriftlich in Kenntnis zu setzen und sich vom Zugang der Mitteilungen zu vergewissern.
  2. Die Absage einzelner Spieltermine ist dem Nichtantreten gleichgestellt.

§31 Ergebnismeldung

  1. Die Schiedsrichter sind verantwortlich für die Ergebnismeldung. Sie schicken der Spielleitung unmittelbar nach Spielende ein hochauflösendes Foto vom SBB per Email.
  2. Fällt ein Spiel aus oder muss kurzfristig verlegt werden, so ist dies ebenfalls von den Beteiligten zu melden.

§32 Kommissare

  1. Der Vorstand kann Kommissare zu Spielen entsenden. Deren Befugnisse ergeben sich aus den Bestimmungen des Kampfrichter-Handbuches.
  2. Wird ein Kommissar auf Antrag einer Mannschaft entsendet, so hat die beantragende Mannschaft die Kosten zu tragen.

§33 Einsatzberechtigung

  1. Es gibt keine Einschränkungen zur Meldung eines Spielers.
  2. Die Spielberechtigung erteilt der Vorstand. In begründeten Fällen kann der Vorstand eine Spielberechtigung verweigern oder entziehen. Die Begründung kann beim Vorstand erfragt werden.
  3. Die Einsatzberechtigung eines Spielers für eine Mannschaft wird durch Eintrag auf dem jeweiligen Mannschaftsmeldebogen und mit dessen Eingang sowie Beglaubigung beim Vorstand erlangt.
  4. Die Einsatzberechtigung eines Spielers für ein Entscheidungsspiel / Entscheidungsturnier / Playoffs wird nach vier teilgenommenen Saisonspielen erlangt.
  5. Jede Mannschaft muss 12 und darf bis zu 30 Spieler melden. Nachmeldungen von Spielern oder Spielerwechsel während der laufenden Spielsaison sind bis zum 31. Dezember möglich.
  6. Der Vorstand kann unter bestimmten Bedingungen die Anzahl gemeldeter Spieler einer Mannschaft auf bis zu 50 erhöhen.
  7. Ist ein Spieler bereits zum Einsatz gekommen und wird die Änderung der Einsatzberechtigung für eine andere Mannschaft beantragt, so ist der Spieler nur noch für diese Mannschaft einsatzberechtigt. Er unterliegt einer Sperre von drei Pflichtspielen bei seiner neuen Mannschaft. Ein Aushilfseinsatz ist nicht mehr zulässig.

§34 Teilnahmeberechtigung

  1. Es dürfen nur Spieler für eine Mannschaft am Wettbewerb teilnehmen, die auf dem beglaubigten Mannschaftsmeldebogen vorkommen.
  2. Spätestens 20 Minuten vor Spielbeginn ist der beglaubigte Mannschaftsmeldebogen dem Kampfgericht und Schiedsrichtern vorzulegen.
  3. Ein gültiges Identifikationsdokument im Original einzelner Spieler kann von den Schiedsrichtern vor Spielbeginn verlangt werden.
  4. Werden angeforderte Dokumente nicht vorgelegt, so liegt keine Teilnahmeberechtigung vor.

§35 Spieleranzahl

  1. Die Anzahl der spielberechtigten Spieler in einem Spiel ergibt sich aus den Spielregeln.
  2. In der Ausschreibung können für einzelne Wettbewerbe oder Teilwettbewerbe andere Regelungen getroffen werden.

§36 Frauen und Männer in einer Mannschaft

  1. In allen Wettbewerben können Männer und Frauen gemeinsam spielen.

§37 Trainer

  1. Mannschaften müssen von Trainern betreut werden. Trainer ist die in der ersten Trainerzeile des SBB eingetragene Person.
  2. Der Trainer hat vor, während und nach dem Spiel die Verantwortung für die Wahrung der Sportdisziplin.

§38 Sportanlagennutzung

  1. Mit der Meldung zum Spielbetrieb werden die Ordnungen von Sportstättenbetreibern anerkannt; dies gilt für alle Teilnehmer.
  2. Verstöße können Ansprüchen Dritter zur Folge haben. Bei schweren Verstößen können Mannschaften gesperrt und vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden.
  3. Für Schäden jeglicher Art während der Sportstättennutzung haftet der Verursacher.

§39 Besondere Vorfälle

  1. Verstöße gegen die Sportdisziplin können von jedem Teilnehmer der Spielleitung gemeldet werden. Berichte von anderen Teilnehmern als von Schiedsrichtern sind den Berichten von Schiedsrichtern gleichgestellt.
  2. Als Verstöße gegen die Sportdisziplin gelten alle Handlungen und Unterlassungen, welche die Durchführung eines geordneten Spielbetriebes gefährden. Dies schließt insbesondere aber nicht ausschließlich Beleidigungen, Bedrohungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen ein.
  3. Zur Überwachung der Einhaltung der Sportdisziplin kann der Vorstand zu Spielen Kommissare entsenden.
  4. Disziplinarentscheidungen aus dem Basketballspielbetrieb der FBL (insbesondere von der FBL oder deren Mannschaften organisierte Turniere oder Testspiele) sind Berichten gemäß Absatz 1 gleichgestellt.

§40 Disqualifikation

  1. Wird ein Spieler wegen offensichtlich unsportlichen Verhaltens disqualifiziert, ist er von diesem Zeitpunkt an nicht mehr spielberechtigt.
  2. Der Schiedsrichter muss die Gründe für diese Disqualifikation schriftlich der Spielleitung innerhalb von 48 Stunden mitteilen.
  3. Die Spielleitung hat unverzüglich über die Dauer der Sperre zu entscheiden.
  4. Ist die Entscheidung innerhalb von drei Wochen nach der Disqualifikation nicht getroffen worden, so ist der Spieler vorläufig wieder spielberechtigt.

§41 Dauer der Sperre

  1. Erfolgt die Disqualifikation in einem Pflichtspiel, so richtet sich die Dauer der Sperre nach der in der Entscheidung festgelegten Anzahl der Pflichtspiele der Mannschaft, in deren Spiel die Disqualifikation ausgesprochen wurde.
  2. Bei anderen Spielen richtet sich die Dauer der Sperre nach der in der Entscheidung festgelegten Anzahl der Pflichtspiele der Stammmannschaft, für die der Spieler einsatzberechtigt ist.
  3. Die Entscheidung ist von der Spielleitung dem Spieler mitzuteilen.
  4. Der Spieler ist bis zum Ende des Tages, an dem das letzte der Sperre zuzurechnende Pflichtspiel ausgetragen wird, nicht spielberechtigt.

§42 Verstöße nach Spielende

  1. Verhält sich ein Teilnehmer am Spiel nach dem Spielende bis zum Verlassen der Spielstätte und dem dazugehörigen Parkplatz in einer Weise, die einen Schiedsrichter zu einem Einschreiten verpflichtet hätte, so ist er mit Spielsperre zu bestrafen.
  2. Das Gleiche gilt für ein Verhalten vom Zeitpunkt der Öffnung der Spielstätte bis zum Spielbeginn.
  3. Der Vorfall ist durch einen Teilnehmer am Spiel der Spielleitung binnen 48 Stunden zu melden.
  4. Der örtliche Raum eines Vergehens ist begrenzt auf die Spielstätte insgesamt einschließlich eines zur Spielstätte gehörenden Parkplatzes und des unmittelbaren Weges zu diesem.

§43 Andere Verstöße

  1. Verstoßen andere Teilnehmer am Spiel gegen die Sportdisziplin, gelten diese Vorschriften entsprechend.

§44 Gesperrte Teilnehmer

  1. Ein gesperrter Teilnehmer am Spielbetrieb darf an keinem Pflichtspiel teilnehmen.

§45 Verzögerung des Spielbeginns

  1. Auf Antrag eines Spielpartners bei der Spielleitung ist gegen eine Mannschaft auf Spielverlust zu entscheiden, wenn diese eine Verzögerung des Spielbeginns von mehr als 15 Minuten verursacht und dies zu vertreten hat.
  2. Der Antrag ist nur zulässig, wenn er vor Spielbeginn beim 1. Schiedsrichter angemeldet wird. Der 1. Schiedsrichter hat dies zusammen mit der Begründung auf dem Spielbericht zu protokollieren.
  3. In diesen Fällen ist das Spiel durchzuführen, es sei denn, der Spielbeginn verzögert sich um mehr als 30 Minuten nach dem angesetzten Spielbeginn. Diese Frist ist von Mannschaften, Schiedsrichtern und Kampfgericht abzuwarten. Wird nach Ablauf dieser Frist das Spiel durchgeführt, ist der Antrag hinfällig.
  4. Der Antrag ist gebührenfrei.

§46 Spielverlust

  1. Die Spielleitung hat gegen die betreffende Mannschaft auf Spielverlust zu entscheiden, wenn
    1. das Spiel ausgefallen ist, weil die Mannschaft nicht angetreten ist und dies zu vertreten hat,
    2. das Spiel ausgefallen ist, weil sie als Mannschaft des Ausrichters das Spielfeld nicht zur Verfügung gestellt und dies zu vertreten hat,
    3. das Spiel ausgefallen ist, weil eine Verlegung nicht wie vorgeschrieben durchgeführt wurde,
    4. das Spiel ausgefallen ist, weil sie die vorgeschriebene Spielkleidung nicht zur Verfügung hat,
    5. sie sich weigert, unter Leitung angesetzter oder zu akzeptierender Schiedsrichter zu spielen,
    6. für diese ein nicht teilnahme-, einsatz- oder spielberechtigter Spieler teilgenommen hat,
    7. in dieser ein im Spielbericht nicht eingetragener Spieler eingesetzt wurde,
    8. sie für einen Spielabbruch verantwortlich ist,
    9. sie oder ihre Mannschaft gesperrt ist,
    10. sie ihrer Wartepflicht von 30 Minuten nicht nachgekommen ist,
    11. sie ihrer Kampfgerichtsansetzung nicht oder nicht pünktlich gemäß den Vorgaben nachgekommen ist
  2. Wird ein Spiel aus anderen als den vorgenannten Gründen nicht begonnen oder abgebrochen, so entscheidet die Spielleitung über die Wertung.

§47 Zählfehler

  1. Zählfehler können nur bis zur Unterschrift des 1. Schiedsrichters von diesem abschließend korrigiert werden.

§48 Wertungspunkte

  1. Gewonnene Spiele werden mit 2 Wertungspunkten, verlorene mit 0 Wertungspunkten gewertet.
  2. Wird gegen eine Mannschaft auf Spielverlust entschieden, wird ihr 1 Wertungspunkt abgezogen und das Spiel mit 0:20 Korbpunkten gewertet; der Spielpartner erhält 2 Wertungs- und 20:0 Korbpunkte.
  3. Wird gegen beide Mannschaften auf Spielverlust entschieden, wird ihnen jeweils 1 Wertungspunkt abgezogen und das Spiel mit jeweils 0:20 Korbpunkten gewertet.
  4. Verliert eine Mannschaft das Recht zu spielen, wenn im Verlauf des Spiels weniger als zwei einsatzberechtigte Spieler auf dem Spielfeld zur Verfügung stehen, wird das Spiel gemäß den Offiziellen Basketball-Regeln gewertet. Abweichend hiervon erhält die verlierende Mannschaft 0 Wertungspunkte für die Klassifikation.

§49 Platzierung in Tabelle

  1. Über die Reihenfolge der Platzierung in offiziellen Tabellen entscheidet die höhere Zahl der Wertungspunkte.
  2. Bei punktgleichen Mannschaften wird die Mannschaft mit geringerer Anzahl an Spielen besser platziert.
  3. Bei Punktgleichheit und gleicher Anzahl von Spielen werden die Platzierungen gemäß folgender Kriterien in der aufgeführten Reihenfolge ermittelt:
  4. nach der höheren Zahl der Wertungspunkte aus den Spielen dieser Mannschaften untereinander;
  5. nach dem höheren Wert des Korbquotienten aus den Spielen dieser Mannschaften untereinander;
  6. nach dem höheren Wert des Korbquotienten aus allen Spielen des Wettbewerbs;
  7. nach den weniger erhaltenen Korbpunkten bei positiver Korbdifferenz bzw. nach den mehr erzielten Korbpunkten bei negativer Korbdifferenz aus allen Spielen des Wettbewerbs.

§50 Teilnahmeverzicht

  1. Verzichtet eine Mannschaft vor deren letztem Spiel auf die Teilnahme am Wettbewerb, so werden die bisher von ihr ausgetragenen Spiele aus der Wertung genommen.

§51 Einleitung Protestverfahren

  1. Verstöße gegen die Spielregeln, die Spielordnung, die Ausschreibung oder sonstige Bestimmungen können in Bezug auf ein bestimmtes Spiel in einem Protestverfahren geltend gemacht werden.
  2. Der Antrag zur Einleitung eines Protestverfahrens ist bei der Spielleitung zu stellen.
  3. Voraussetzung für die Einleitung eines Protestverfahrens ist die rechtzeitige Anmeldung des Protestes durch den Kapitän oder den Trainer beim 1. Schiedsrichter.

§52 Protestanmeldung

  1. Ein Protest aus dem Spielverlauf ist in der ersten Auszeit nach Entstehen des Protestgrundes anzumelden. Wird in einer Spielperiode nach Entstehen des Protestgrundes keine Auszeit mehr gegeben, so ist der Protest nach Ende der jeweiligen Spielperiode anzumelden.
  2. Andere Proteste sind unverzüglich nach Entstehen des Protestgrundes anzumelden.
  3. Der Protestgrund ist anzugeben.
  4. Die Protestanmeldung ist vom Kapitän nach Spielende durch Unterschrift in dem dafür vorgesehenen Feld auf dem Spielberichtsbogen zu bestätigen, bevor der Spielbericht durch den 1. Schiedsrichter abgezeichnet wird.
  5. Nach Abzeichnen des Spielberichtes durch den 1. Schiedsrichter ist ein Protest nicht mehr zulässig.

§53 Vorgehen beim Protestverfahren

  1. Der 1. Schiedsrichter ist verpflichtet, jeden angemeldeten Protest auf dem Spielbericht zu protokollieren. Name der Mannschaft, Protestgrund und Zeitpunkt der Anmeldung sind anzugeben.
  2. Das Spiel ist in jedem Fall weiter durchzuführen.

§54 Protestgrund

  1. Ein Protest ist nur dann als begründet anzusehen, wenn der Protestgrund den Ausgang des Spiels wesentlich beeinflusst hat.
  2. Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter können nicht korrigiert werden.

§55 Pflichtspiele

  1. Für Pflichtspiele werden die Schiedsrichter vom Veranstalter eingesetzt.
  2. Ein Pflichtspiel kann nur gewertet werden, wenn es von mindestens einem Schiedsrichter mit gültiger Schiedsrichterlizenz geleitet worden ist.

§56 Fehlende Schiedsrichter

  1. Ist nur ein Schiedsrichter zum Spielbeginn angetreten, so müssen die Mannschaften einen anwesenden neutralen Schiedsrichter als 2. Schiedsrichter akzeptieren. Kann kein zweiter Schiedsrichter gefunden werden, ist das Spiel von einem zu leiten.
  2. Ein verspätet antretender Schiedsrichter darf nur vor Beginn des dritten Viertels und nur sofern zuvor kein anderer Schiedsrichter ersatzweise tätig wurde, seine Tätigkeit aufnehmen.
  3. Ist 15 Minuten nach angesetztem Spielbeginn keiner der Schiedsrichter erschienen, so müssen die Mannschaften anwesende neutrale Schiedsrichter akzeptieren.
  4. Sind keine neutralen Schiedsrichter anwesend, können sich die Mannschaften auf eigene Schiedsrichter einigen. Diese Einigung ist vor dem Spiel von beiden Kapitänen auf dem Spielbericht zu bestätigen.
  5. Das Ausbleiben jedes angesetzten Schiedsrichters ist auf dem Spielbericht zu vermerken.

§57 Wartezeit

  1. Kann das Spiel wegen fehlender Schiedsrichter nicht begonnen werden, müssen Mannschaften und Kampfgericht bis zu 30 Minuten nach angesetztem Spielbeginn auf Schiedsrichter warten.
  2. Ein gesperrter Trainer/gesperrter Co-Trainer darf sich bei Spielen seiner Mannschaft nicht in der Spielhalle aufhalten.

58 Strafbescheide

  1. Strafen werden durch schriftlichen Bescheid ausgesprochen.
  2. Strafbescheide sind innerhalb von vier Wochen nach Zugang des SBB auszustellen. Sie sind an den Verursacher zu richten.

§59 Wertungsbescheide

  1. Spielwertungen können durch schriftlichen Bescheid ausgesprochen werden.
  2. Wertungsbescheide sind innerhalb von vier Wochen bekanntzugeben.
  3. Zwei Spielwertungen aus dem selben Grund können zum Ausschluss am Spielbetrieb führen.

§60 Disqualifikation

  1. Tritt eine Mannschaft mehr als zweimal schuldhaft nicht an, so kann der Vorstand die Mannschaft vom Spielbetrieb ausschließen.

§61 Ausschluss vom Spielbetrieb

  1. Der Ausschluss vom Spielbetrieb erfolgt auf Beschluss des Vorstandes und wird schriftlich mitgeteilt.
  2. Ausschlüsse vom Spielbetrieb werden veröffentlicht.
  3. Ausschlüsse vom Spielbetrieb enden durch Beschluss des Vorstands oder wenn der Grund des Ausschlusses entfallen ist.

§62 Beschluss der Spielordnung

  1. Die Spielordnung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung geändert werden.
  2. Der Vorstand kann Bestimmungen ändern, wenn dies durch Änderungen in anderen Ordnungen oder weil eine Bestimmung fehlt erforderlich wird